Fördermittelpaket 2016

Die SVG unterstützt Unternehmen der Logistikbranche auch für 2016 wieder bei der Beantragung der staatlichen Fördermittel.

Fördermittelmanagement De-minimis 2016

Zu De-minimis verkündete das BAG bereits in 2015: (...) In der Förderperiode 2016 werden auch Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht förderfähig sein.

Die Ressortabstimmung über die Förderrichtlinie der Förderung der Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehr mit schweren Nutzfahrzeugen (De-minimis) ist abgeschlossen und liegt unterschrieben vor. Wenn Sie die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen, können Sie ab dem 13.01.2016 bis einschließlich 30.09.2016 Fördermittelanträge für De-minimis beim BAG beantragen. Die Förderung beträgt höchstens 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die folgenden Änderungen ergeben sich für die Antragsstellung 2016: 

  • Umstellung vom Budgetverfahren auf Fördertopfverfahren. Bei der Beantragung ist darauf zu achten, dass die beantragte Maßnahme innerhalb von 3 Monaten ab Datum des Zuwendungsbescheids abgeschlossen sein muss und ein Verwendungsnachweis zu führen ist. Geschieht das nicht in dieser Frist, verfällt der Zuwendungsbescheid. Es wird auf der BAG-Homepage ein Ampelsystem (wie auch schon bei der Ausbildung) geben, wo ersichtlich ist, ob sich im Fördertopf noch Fördergelder befinden.
  • Je Unternehmen sind innerhalb der Antragsfrist maximal fünf Anträge zulässig. Es werden nur die Anträge gezählt, die zu einem Zuwendungsbescheid geführt haben.
  • Zuwendungsberechtigt sind schwere Nutzfahrzeuge ab 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
  • Der Förderhöchstsatz erhöht sich von 1.000,00 € auf 2.000,00 € je schwerem Nutzfahrzeug.
  • Die jährliche Zuwendung je Unternehmen ist weiterhin auf € 33.000,00 begrenzt.
  • Der Stichtag für die Zulassung von schweren Nutzfahrzeugen im Unternehmen ist der 15.09.2015.
  • Miet- und Leasingverträge werden als förderfähig anerkannt. Ab dieser Förderperiode können Miet- und Leasingverträge, sofern sie dem  Förderkatalog zugrunde liegen, ebenfalls gefördert werden. Dazu gehören auch Kommunikationseinrichtungen wie Smartphones und Tablet-PCs.
  • Anträge mit den dazugehörigen Anlagen (Zulassungsbescheinigung Teil I, Fahrzeugaufstellung, etc.) können ausschließlich auf elektronischem Weg über das Portal (https://antrag-bvbs.bund.de) dem BAG übermittelt werden. Das Kontrollformular muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des elektronischen Antrags über das Portal dem BAG übermittelt werden. Die Antragsstellung auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht möglich.
  • Mit dem ersten Antrag ist zum Stichtag der Nachweis der im Unternehmen befindlichen schweren Nutzfahrzeuge anhand einer Fahrzeugaufstellung durch die Straßenverkehrsbehörde oder durch die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) nachzuweisen. Bei Folgeanträgen erfolgt keine erneute Prüfung.
  • Die Förderfähigen Maßnahmen müssen spätestens innerhalb von drei Monaten nach Zugang des Zuwendungsbescheides durchgeführt (bezahlt) sein.

Die folgenden Änderungen ergeben sich für die Vorlage der Verwendungsnachweise (Antrag auf Auszahlung) 2016: 

  • Der Verwendungsnachweis kann ausschließlich auf elektronischem Weg (https://antrag-bvbs.bund.de) dem BAG übermittelt werden. Die Vorlage erfolgt spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Durchführung der Maßnahme oder spätestens innerhalb von einem Monat nach Zugang des Zuwendungsbescheides. Die Vorlage des Verwendungsnachweises auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht mehr möglich.
  • Das Kontrollformular muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des elektronischen Verwendungsnachweises über das Portal dem BAG übermittelt werden. 

Fördermittelmanagement Weiterbildung 2016

In dieser Förderperiode sind schwere Nutzfahrzeuge ab 7,5t zulässige Gesamtmasse, wie schon bei De-minimis 2016, die Berechnungsgrundlage der Förderung. Dies hängt mit der kürzlich erweiterten Mautpflicht für diese Fahrzeugklasse zusammen. Interessant ist dabei, dass Antragssteller den Stichtag der Zulassung diesmal auswählen dürfen. Es steht wie immer der 15.09. des Vorjahres aber auch der 02.05.2016 dafür zur Auswahl. Weiterhin werden die klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) noch einmal unterteilt. Damit ergeben sich drei Förderklassen. Die praktischen Trainings der wirtschaftlichen Fahrweise im Realverkehr und Fahrsicherheitstrainings können wahlweise im Rahmen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes durchgeführt werden können. Die Förderquote sinkt bei Ausstellung einer 95er-Bescheinigung allerdings deutlich ab, wir beraten Sie dazu gerne individuell.

Dass Fördertopfverfahren ist wie im Vorjahr gleich geblieben. Maßnahmen müssen konkret benannt werden und spätestens bis zum 31.12.2016 abgeschlossen sein. Ein Verwendungsnachweis ist kurzfristig (siehe unten) zu führen. Geschieht das nicht in den vorgegebenen Fristen, verfällt der Zuwendungsbescheid. 

  • Zuwendungsberechtigt sind Unternehmen des Güterkraftverkehrs, die Eigentümer oder Halter von schweren Nutzfahrzeugen ab 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht sind.
  • Die zuwendungsfähigen Kosten je schweres Nutzfahrzeug betragen höchstens € 1.500,00. Der Förderhöchstsatz und die Förderhöhe je schwerem Nutzfahrzeug ergibt sich wie folgt:

    • kleine Unternehmen: € 1.050,00 entsprechen bis zu 70% Förderung
    • mittlere Unternehmen: € 900,00 entsprechen bis zu 60% Förderung
    • andere Antragsteller: € 750,00 entsprechen bis zu 50% Förderung

  • Der Stichtag für die Zulassung von schweren Nutzfahrzeugen im Unternehmen ist nach Wahl des Antragstellers  der 15.09.2015 oder der 02.05.2016.
  • Nur mit dem ersten Antrag ist der Nachweis der zum Stichtag im Unternehmen befindlichen schweren Nutzfahrzeuge anhand einer Fahrzeugaufstellung durch die Straßenverkehrsbehörde oder durch die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) nachzuweisen. Für den Nachweis der schweren Nutzfahrzeuge kann der Antragsteller auch auf den Förderbescheid  „De-minimis 2016“ verweisen.
  • Anträge mit den dazugehörigen Anlagen (Zulassungsbescheinigung Teil I, Fahrzeugaufstellung, etc.) können ausschließlich über das ePortal (https://antrag-bvbs.bund.de) dem BAG übermittelt werden. Ein Account muss selbst erstellt werden. Das Kontrollformular muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des elektronischen Antrags über das ePortal dem BAG übermittelt werden. Die Antragsstellung auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht möglich.

Die folgenden Änderungen ergeben sich für die Vorlage der Verwendungsnachweise (Antrag auf Auszahlung) 2016: 

  • Der Verwendungsnachweis kann ausschließlich auf elektronischem Weg (https://antrag-bvbs.bund.de) dem BAG übermittelt werden. Die Vorlage erfolgt spätestens innerhalb von zwei Monaten nach Durchführung der Maßnahme oder spätestens innerhalb von einem Monat nach Zugang des Zuwendungsbescheides. Die Vorlage des Verwendungsnachweises auf dem Postweg, per Telefax oder per E-Mail ist nicht mehr möglich.
  • Das Kontrollformular muss innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des elektronischen Verwendungsnachweises über das Portal dem BAG übermittelt werden. 

Fördermittelmanagement Ausbildung 2016

Das BMVI hat die unterschriebene Förderrichtlinie Ausbildung 2016 zur Veröffentlichung an den Bundesanzeiger weitergeleitet. Sie tritt am 1. Februar 2016 in Kraft. Förderanträge können ab diesem Termin ausschließlich elektronisch gestellt werden. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick der wesentlichen Eckpunkte für die Förderperiode 2016.

Antragsfrist: 1. Februar bis 31. Oktober 2016. Als schwere Nutzfahrzeuge gelten Fahrzeuge ab 7,5 t zGG. Bei der 3-jährigen BKF-Ausbildung werden pauschal 50.000 EUR als zuwendungsfähige Kosten anerkannt.

Die Förderhöhe beträgt 

  • 70% bei kleinen Unternehmen (weniger als 50 Beschäftigte oder der Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz übersteigt nicht 10 Mio. EUR),
  • 60% bei mittleren Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte oder der Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz übersteigt nicht 43 Mio. EUR) und
  • 50 % bei anderen Unternehmen.

Förderanträge können ausschließlich über das eService-Portal des BAG auf elektronischem Wege gestellt werden. Achtung: Unvollständige oder fehlerhafte Anträge werden ab dieser Förderperiode vom BAG abgelehnt.

Wie unterstützt die SVG bei der Antragstellung?

Unser Service wird an die elektronische Antragstellung angepasst, für SVG-Mautkunden kontrollieren wir zukünftig kostenfrei die BAG-Anträge. Tragen Sie dazu bitte alle relevanten Daten direkt in die PDF-Anträge (bitte die originalen Dateinamen beibehalten) ein und übersenden diese zur Kontrolle zusammen mit den unterschriebenen "SVG Grundlagen der Zusammenarbeit" an uns. Weitere Voraussetzung ist die rechtzeitige Verfügung über die offiziellen Antragsformulare durch das BAG. Bitte gehen Sie wie folgt vor: 

  • Bitte lesen Sie sich die verlinkten Merkblätter und Erklärungen sorgfältig durch. 
  • Laden Sie bitte weiterhin die "SVG Grundlagen der Zusammenarbeit" herunter, lesen und drucken diese aus. Bitte unterzeichnen.
  • Übersenden Sie uns die unterschriebenen "Grundlagen der Zusammenarbeit" inkl. der ausgefüllten BAG Anträge per Fax: 0511 9626-130 oder E-Mail an: foerderung@svg-hannover.de.

Mit der Übersendung der Unterlagen akzeptieren Sie unsere Grundlagen der Zusammenarbeit (AGB). Die Anträge werden nach dem Zeitpunkt des Eingangs bei uns überprüft. Im Anschluss melden wir uns per E-Mail bzw. telefonisch und besprechen eventuell notwendige Korrekturen.

Nach eingehender Prüfung, Beifügung weiterer Unterlagen (Fahrzeugnachweise etc.) und Unterzeichnung durch den Antragsteller, sollte/n der/die Antrag/Anträge jeweils fristgerecht im BAG eService-Portal hochgeladen werden. Das kann nur der Antragsteller selbst vornehmen.